Der Maroldenhof - ein Ort mit Geschichte

Schon der Name erzählt von vergangenen Zeiten: "Marolden" geht auf den alten Namen "Marhold" zurück. 

"Mar" steht für berühmt, "hold" für freundlich - ein Name, der die Wurzeln dieses besonderen Platzes widerspiegelt.

Seit Generationen wird der Hof mit viel Herz geführt und weiterentwickelt. Tradition und Geschichte sind hier spürbar - und bilden die Grundlage für das, was heute entstanden ist:

ein Ort zum Ankommen, Durchatmen und Wohlfühlen.



Die Wurzeln des Maroldenhofs

1523 - 1707

Der Maroldenhof wird erstmals 1523 als Zulehen des Waldegggutes (heute Wallegggut) in Hinterglemm urkundlich erwähnt.

1606 taucht erstmals der Name Wilhelm Marolt zu Hinterglemm auf - ein Vorfahre, von dem sich der heutige Hofname Marolt (Marold) ableitet. Dieser Name geht vermutlich auf die Berufsbezeichnung Markwalt (Marhold) zurück, einen Bevollmächtigten zur Bestimmung von Grenzen und Grenzbezirken.

Nach Aufzeichnungen des Hieronymuskatasters von 1780 war der Hof der Grundherrschaft des Bürgerspitals untergeordnet.

 

Bascht - vom Pachtvertrag zum eigenen Hof

1830 - 1907

Aus einer Aufzeichnung von 1830 geht hervor, dass Johann Hutter damals im Besitz des Maroldengutes war.

1894 pachtete unser Urgroßvater Bartlmä Hasenauer den Hof von Johann Hutter und konnte ihn 1907 schließlich käuflich erwerben. Bascht, wie er in unserer Mundart genannt wurde, ist auch der Ursprung des Namens unseres Chalet "Bascht". 

Laut seinen Erinnerungen wäre der Kauf ohne die damals herrschende Inflation kaum möglich gewesen. 

Eine starke Frau hält den Hof am Leben 1953 - 1976

Unser Großvater Sepp Hasenauer übernahm 1953 den Maroldenhof. Tragischerweise verunglückt er schon im Jahre 1959 bei der Holzarbeit am Schattberg. So musste unsere Großmutter Felicitas Hasenauer den Hof alleine mit den drei kleinen Kindern - Sepp, Anneliese und Katharina - bewirtschaften. Für eine Frau war dies damals eine enorme Herausforderung, da auf einem Bergbauernhof viel Handarbeit und Können erforderlich ist.

Neuer Schwung für den Maroldenhof

1976-1980

Im Jahr 1976 übernahm unser Vater Sepp Hasenauer den Maroldenhof. Kurz danach musste das Stalldach saniert werden.

1977 folgte der nächste große Schritt: die alte Karrenstraße wurde zu einer zeitgemäßen Hofzufahrt ausgebaut. Tonnenweise Erde wurde abgetragen, um eine gut befahrbare Straße zu schaffen.

1979 begann der Neubau des Stalles, der die Arbeit am Hof deutlich erleichtern sollte.

Tradition bewahren, Gäste verwöhnen

1980 - 1990

In diesen Jahren wurde der Maroldenhof nach und nach saniert und erweitert, um den Komfort für unsere Gäste zu verbessern.

Das Maroldengut, ursprünglich 1707 im heutigen Stil erbaut, prägte den Hof lange Zeit mit seinem historischen Charakter - dieser Kern des Ursprungs blieb in der Erinnerung und bildet auch heute die Grundlage für alles, was wir wieder aufgebaut haben.

Ein schwerer Verlust - Erinnerung bleibt

1995

Ein weiteres tragisches Ereignis erschüttert die Familie: 1995 verunglückte Sepp Hasenauer, wie einst sein Vater, bei der Holzarbeit auf der Maisalm. Aus diesem Grund wurde unser Chalet Sepp nach ihm - unserem Vater, Mann und Opa - benannt.

Leidenschaft für den Hof

1995-2013

Der Hof lag erneut in den Händen einer starken Frau: Hanni bewirtschaftete den Maroldenhof mit voller Leidenschaft, unterstützt von Sohn Michael und Tochter Kathrin.

1997 wurde eine Zentralheizung im ganzen Haus eingebaut, 1998 folgte die finnische Blocksauna. Stetige kleine Modernisierungen sorgten weiter für Komfort - wie etwa die Duschen in den Zimmer, die 2008 installiert wurden.

 

Von Tradition inspiriert - für Neues bereit

2013-heute

Als leidenschaftliche Bauern haben wir 2018 den Stall vergrößert, um eine umweltgerechtere Viehwirtschaft zu betreiben und in technische Erneuerung investiert, die die Arbeit am Hof erleichtern.

Der alte Stall, der seit über 40 Jahren Gästen gedient hatte, ließ sich nach heutigen energetischen und bautechnischen Gesichtspunkten nicht mehr sanieren - daraus ist nun unser uriges und komfortables Chalet Sepp entstanden.

Auch unser historisches Bauernhaus, das heutige Chalet Bascht, konnte trotz aller Bemühungen nicht erhalten werden. Der Brand im Dezember 2025 war ein sehr trauriger Einschnitt für uns, doch wir haben die Chance genutzt, Neues entstehen zu lassen, um unseren Gästen wieder den gewohnten Komfort und ein behagliches Zuhause am Maroldenhof zu bieten.


Stammbaum


Felicitas Hasenauer (geb. Gschossmann)

&

Josef Hasenauer

Urgroß-Eltern Mutter

Josefa Schachner

&

Bartlmä Hasenauer

Urgroß-Eltern Vater

Theresia Breitfuss

&

Franz Breitfuss

Urgroß-Eltern Mutter

Anna Gschwandtner

(geb. Gschossmann) 

&

Matthias Hörl

Urgroß-Eltern Vater

Elise Hasenauer

(geb. Gruber)

&

Bascht Hasenauer


Großeltern Mutter

Katharina Breitfuss

(geb. Schachner)

&

Johann Breitfuss

Großeltern Vater


Eltern

Hanni Hasenauer (geb. Breitfuss) 
&

Josef Hasenauer

Kinder: Michael & Kathrin Hasenauer


wir ;-)

Andrea Hasenauer (geb. Fankhauser)

&
Michael Hasenauer
mit den Kindern Lisa, Julia & Luca

Kontakt



Chalets Marolden

Familie Hasenauer

Maroldenweg 4

5754 Saalbach Hinterglemm

 

Phone: +43 676 59 69 320
[email protected]

www.marolden.at


#marolden

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